Bevor ihr fragt
Was Eltern wissen wollen.
Das Kind schläft nebenan, wir unterhalten uns. Gibt es dann dauernd Alarm?
Nein. Ein kurzes Geräusch kommt als stiller Hinweis ohne Ton, der Alarm erst, wenn es im Kinderzimmer anhält: laut nach einer Sekunde, leise nach fünf. Gespräche und Fernseher erkennt CHRIVO an der tiefen, gedämpften Stimme und meldet sie ebenfalls still. Eine hohe Stimme oder etwas Lautes nah am Kind Handy klingelt immer. Steht es ein bis zwei Meter vom Bett, ist euer Kind dort ohnehin viel lauter als eure Stimmen durch die Wand.
Speichert CHRIVO Aufnahmen?
Nur bei einem Alarm: dann legt dein Eltern Handy rund 30 Sekunden Ton ab, auch die 10 davor, auf Wunsch mit einer Bildfolge. Du hörst gleich im Cockpit rein oder später im Verlauf. Sie liegen nur auf deinem Eltern Handy, gehen in kein Backup und löschen sich nach drei Tagen von selbst (einstellbar: ein, drei oder sieben Tage). Abschaltbar in den Einstellungen.
Unser Kind schläft mit Hörbuch oder Musik ein.
Eine tiefe Erzählstimme kommt oft nur als stiller Hinweis. Klingelt es trotzdem, dann nimm die Alarmpause, etwa für 30 Minuten. Bild und Ton laufen weiter, du hörst also mit, nur der Geräuschalarm schweigt. Danach ist er von selbst wieder scharf. Verbindungsverlust und Akku melden sich auch in der Pause.
Beide Handys liegen nebeneinander, und es ist nie ruhig.
Dann hört das Kind Handy seinen eigenen Ton aus dem Eltern Handy wieder. Zum Ausprobieren das Kind Handy ins Nebenzimmer legen, im Alltag steht es ohnehin im Kinderzimmer.
Im Dunkeln ist das Bild schwarz. Hat CHRIVO keine Nachtsicht?
Handys haben kein Infrarotlicht wie klassische Babyfone, ihre Kamera braucht ein wenig Licht. Ein schwaches, warmweißes Nachtlicht reicht, am besten indirekt hinter dem Bett gegen die Wand. Hat die Lampe einen Bewegungsmelder, stell sie auf Dauerlicht, sonst bleibt das Bild dunkel, bis sich etwas bewegt. Worauf es ankommt, steht bei der Einrichtung.
Braucht CHRIVO Internet?
Nein. Beide Handys müssen nur im selben Netz sein. Bild und Ton laufen unmittelbar von Gerät zu Gerät, es gibt keinen Server dazwischen. Gibt es kein WLAN, öffnet ein Handy den mobilen Hotspot und das andere verbindet sich damit. Dann läuft es auch im Ferienhaus ohne Anschluss und im Auto.
Funktioniert iPhone mit Android zusammen?
Ja. Beide Apps sprechen dasselbe Protokoll und können beide Rollen, in jeder Kombination. Ein Unterschied zählt: ein iPhone im Kinderzimmer braucht die App im Vordergrund, weil iOS jeder App die Kamera nimmt, sobald sie in den Hintergrund geht; der Bildschirm wird dabei dunkel gelegt. Ein Android kann dort mit schwarzem Bildschirm in der Tasche liegen.
Was kostet CHRIVO?
Das Ton-Babyfon mit Hinweis, Alarm und Nachtmodus ist kostenlos, die ganze Nacht und ohne Zeitgrenze. Bis zu drei Eltern Handys dürfen dabei gleichzeitig mithören. CHRIVO+ mit Bild, Aufnahmen, Gegensprechen und mehr kostet 3,99 € im Monat, 19,99 € im Jahr oder 39,99 € einmalig, die Abos kannst du 14 Tage kostenlos testen. Nur das Eltern Handy braucht CHRIVO+, das Kind Handy bleibt immer frei. Ein Konto braucht es nie.
Was ist anders als bei einem Geräte-Babyfon?
Ein Geräte-Babyfon kostet rund 80 bis 150 €, muss auf Reisen extra mit und schlägt meist ab einer eingestellten Lautstärke an. CHRIVO kostet als Ton-Babyfon nichts, zwei Handys hat man ohnehin dabei, und es meldet ein kurzes Geräusch still und erst anhaltendes Weinen als Alarm. Die Grenze gehört dazu: CHRIVO braucht zwei Handys, und das Kind Handy bleibt am Netzteil.
Kann ein Fremder mithören?
Bild und Ton sind nach dem WebRTC-Standard verschlüsselt und verlassen das lokale Netz nicht. Es gibt kein Konto, das jemand übernehmen könnte, und keinen Server, auf dem Aufnahmen liegen. Die Kopplung braucht einen sechsstelligen Code, der nicht im Klartext übertragen wird, und nach fünf Fehlversuchen macht das Kind Handy eine Minute zu. Die Grenzen stehen offen auf der Seite Sicherheit: die Steuerdaten laufen unverschlüsselt im lokalen Netz, und gegen jemanden, der im selben WLAN mitliest, ist der kurze Code kein starker Schutz. Für das eigene, mit WPA2 gesicherte Heimnetz ist das der richtige Zuschnitt, in einem offenen Gastnetz nehmt den Hotspot.
Wie weit reicht es?
So weit wie euer WLAN, also durch die ganze Wohnung und meist in den Garten. Ein Funk-Babyfon endet dort, wo seine Reichweite endet. CHRIVO endet dort, wo das Netz endet.
Hält der Akku die Nacht durch?
Das Handy im Kinderzimmer gehört ans Netzteil, es sendet die ganze Nacht. Wer Akku sparen will, wählt die Betriebsart nur Ton: dann bleibt die Kamera am Kind Handy aus, und es überträgt nur den Ton. Am Eltern Handy hält eine Nacht in der Regel durch, weil dort nur empfangen wird.
Funktioniert es im Hotel-WLAN?
Manche Gastnetze trennen die Geräte voneinander, dann finden sich die beiden Handys dort nicht. Für genau diesen Fall gibt es den mobilen Hotspot: ein Handy öffnet ihn, das andere verbindet sich damit, und das Gastnetz wird nicht gebraucht. Schritt für Schritt steht es auf der Seite Unterwegs.
Mein Handy hat kein Google Play, zum Beispiel ein Huawei.
Dann gibt es CHRIVO als Datei direkt von uns, die Version 1.11.76 (63 MB). Als Kind Handy reicht das völlig, denn CHRIVO+ braucht nur das Eltern Handy. Ohne Google Play aktualisiert sich die App nicht von selbst, und CHRIVO+ lässt sich dort nicht kaufen. Auf Handys mit Google Play nimm deshalb immer die App aus dem Play Store.
Auf einem Handy mit Kinderschutz lässt sich die App nicht installieren.
Dann trägt das Gerät ein beaufsichtigtes Kinderkonto, meist über Family Link. Der Play Store blendet dort alles aus, was nicht ausdrücklich für Kinder ausgewiesen ist, und CHRIVO ist eine App für Eltern. Für das Handy im Kinderzimmer ist die Aufsicht ohnehin überflüssig, dort sitzt niemand. Richte es deshalb mit einem Erwachsenenkonto ein. Soll das Konto bleiben, lade die Datei hier von der Seite und gib in Family Link einmalig Apps aus unbekannten Quellen frei; spätere Updates aus dem Play Store greifen trotzdem, die App trägt dieselbe Signatur.
Ist CHRIVO ein Medizinprodukt?
Nein. CHRIVO überträgt Bild und Ton und meldet Geräusche. Es überwacht keine Atmung, erkennt keine medizinischen Notfälle und ersetzt keine Aufsicht.